Planungszelle 2009

Kommunikative Räume an der Bergischen Universität

Vom 12. bis 15. Oktober haben 54 Studierende im Rahmen einer Planungszelle ein Konzept zum bevorstehenden Umbau der Bergischen Universität entwickelt. Unterstützt durch Experten haben sie der Gestaltung ihrer eigenen Lernumgebung mitgearbeitet.

Zentrale Ergebnisse

Zentrale Themen der Diskussionen zwischen den TeilnehmerInnen waren eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität sowie eine flexiblere Nutzung der bestehenden Räume. Hierzu wurde von den Studierenden eine Vielzahl konkreter Maßnahmenvorschläge entwickelt.

Die wichtigste, kurzfristig umzusetzende Maßnahme zur Steigerung der Lern- und Arbeitsqualität in den Räumen der Bergischen Universität ist nach Meinung der Studierenden eine verbesserte Instandhaltung. Ebenfalls wichtig wäre es, die Anschaffung möglichst bald auf ergonomisches Mobiliar umzustellen, in dem z.B. auch große und schwangere Menschen ohne Probleme über einen längeren Zeitraum konzentriert den Veranstaltungen folgen können. Auch die verbesserte ÖPNV-Anbindung wurde mit breiter Mehrheit als eine der prioritären Aufgaben bepunktet. Das betrifft vor allem das Stoßzeiten-Management und die Anbindung der Wohnheime nach Schluss der Veranstaltungen.

Langfristig sollte vor allem die Flexibilität der Raumnutzungsmöglichkeiten erhöht werden. Durch teilbare Räume und bewegliches Mobiliar sollen je nach Bedarf ruhe- oder Arbeitsräume entstehen können. Auch die technische Ausstattung sollte den verschiedenen Nutzungsanforderungen angepasst werden. Ein besonderes Augenmerk sollte bei den zukünftigen Planungen zur Raumgestaltung auf die Lichtgestaltung gelegt werden: Mehr natürliches Licht und eine helle Farbgestaltung könnten ein deutlich positiveres Raumklima erzeugen. Zweite zentrale Forderung der TeilnehmerInnen war die Einrichtung von "Lern-Oasen", d.h. Arbeits- und Entspannungsräume auf allen Ebenen. Zusätzlich zu diesen dezentralen Einzel- und Gruppenarbeitsräumen sollte es mehr zentrale Kommunikations-Orte geben.

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